Jedes Auto erfordert früher oder später einen Austausch der Bremsbeläge. Wie kann man feststellen, dass dieser Moment gekommen ist? Dafür muss man kein Automechaniker-Studium absolvieren. Sie müssen nur die Gründe kennen, die den Verschleiß des Bremssystems beeinflussen, und auf die Ratschläge von Herstellern und erfahrenen Autofahrern hören.

Ingenieure von Automobilkonzernen geben ihre Empfehlungen zum Zeitpunkt des Bremsbelagwechsels. Diese Zuordnungen sind für jedes Fahrzeugmodell spezifisch. Und sie sind zwingend in der Fahrzeug-Betriebsanleitung festgehalten. Solche Ratschläge sind jedoch immer relativ. Sie bestimmen am häufigsten, wann sie regelmäßig den Zustand der Bremsbeläge überprüfen sollten - sowohl vorne als auch hinten. Gleichzeitig liegt die Reichweite der Laufleistungsangaben zwischen ihnen bei mehreren zehntausend Kilometern, in der Regel verschleißen die vorderen Bremsbeläge zuerst. Beim Bremsen fällt die Hauptlast auf sie. Im Durchschnitt reichen sie für 20-30 Tausend km. Die hinteren Beläge verschleißen zweimal langsamer, aber diese Zahlen sind sehr relativ. Denn der Verschleiß der Beläge hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Einige von ihnen sind anfangs eingestellt und für alle Autos der gleichen Serie gleich. Dies sind das Design der Bremsen, das Gewicht des Autos, die Qualität des Materials der Beläge und Bremsscheiben (oder Trommeln). Es gibt auch Umstände, die vom Besitzer des Autos abhängen. Zum Beispiel bei welchen Wetterbedingungen und zu welcher Jahreszeit der Transport betrieben wird. Normalerweise wird das Auto im Sommer bei gutem Wetter intensiver genutzt. Während dieser Zeit nehmen Laufleistung, Geschwindigkeit unweigerlich zu und auch der Verschleiß beschleunigt sich. Beeinflusst den Zustand der Beläge und die Beladung des Fahrzeugs. Je öfter voll beladen wird, desto schneller verschleißen die Bremsen. Die Fahrweise beeinflusst stark die Verschleißrate von Elementen des Bremssystems. Aggressives Fahren, bei dem der Fahrer viel manövriert und wechselt und daher häufig beschleunigt und bremst, führt zu einem beschleunigten Verschleiß der Bremsbeläge. Die Restlebensdauer der Bremsbeläge kann optisch anhand ihres Zustandes festgestellt werden. Normalerweise befinden sich an jedem Block in der Dicke der Schutzverkleidungen spezielle Querrillen. Wenn die Beläge bis auf den Grund dieser Rillen abgenutzt sind, ist es an der Zeit, sie zu ersetzen. Es gilt auch als die minimal zulässige Dicke der Overlays von 2-3 mm. Welche Dicke jedoch als zulässig gilt, ist es besser, sich auf die Empfehlungen der Hersteller zu konzentrieren, sowohl der Autos selbst als auch der Bremsbeläge. Ein deutliches Indiz für die Notwendigkeit, die Bremsbeläge auszutauschen, ist eine nachlassende Bremswirkung, die sich besonders bei Notbremsungen bemerkbar macht. Und auch eine Erhöhung des Weges des Bremspedals. Ein weiteres Zeichen ist ein merklicher Rückgang des Niveaus im Bremsflüssigkeitsbehälter. Und natürlich ist beim Bremsen ein unangenehmes Geräusch zu hören – Knarren, Knirschen oder Knirschen. Sie sollten Ihr Auto nicht in einen solchen Zustand bringen und an Pads sparen. Erstens sind sie nicht sehr teuer. Zweitens hängt die Sicherheit des Fahrzeugs von ihnen ab. Und noch eine gute Nachricht: Ein modernes Auto kann dem Besitzer selbst sagen, wann es Zeit ist, die Beläge zu wechseln. Aus Sicherheitsgründen statten Hersteller mittlerweile viele Modelle mit Bremsbelagverschleißsensoren aus. Informationen über ihren endgültigen Verschleiß werden auf dem Armaturenbrett angezeigt, wo der Indikator ausgelöst wird.